SUPERFLEX Fähren

ACHTUNG : Größtneteils haben wir hier bereits die Lebensläufe und weitere Informationen Verarbeitet , jedoch ist noch nicht alles komplett . Die hier gezeigten Bilder, entsprechen ebenfalls noch nicht der Chronologischen Reihenfolge.

 

Die Geschichte, der im Englischen Sunderland gebauten SUPERFLEX Fähren, ist eine Geschichte für sich .  Diese 15 Fähren, von denen einige noch im Einsatz sind  - wurden gerne als Discount Schiffe Bezeichnet.............................

 

 

Der Entwurf zu den Schiffen der Superflex-Story stammt von Peter Zacchi, der mit seinem Unternehmen PZ Trading auch die Vermarktung der Fähren übernahm. Der Bau wurde von North East Shipbuilders ( GB ) in deren Werften Pallion ( Sunderland ) und Southwick ( Sunderland ) durchgeführt, wobei die letzte Einheit des Typs bei Appledore Shipbuilders Appledore ( North Devon )gebaut wurde. Die Namensgebung bestand anfangs immer aus dem Wort SUPERFLEX und fortlaufenden Buchstaben im Funkalphabet (SUPERFLEX ALFA, SUPERFLEX BRAVO , SUPERFLEX CHARLIE usw.).

Ursprünglich war der Bau von 24 Schiffen dieses Typs geplant, gebaut wurden aber nur 15. Schon die ersten abgelieferten Fähren hatten vielfältige Mängel . Die Aufbauten verrußten durch gekürzte Abgasrohre, der Brennstoffverbrauch der Schiffe stieg von anfangs NEUN Tonnen pro Tag schnell auf 14 Tonnen täglich und die Motorenleistung war zu gering. Die Fähren mussten bald nach der Übergabe so umfangreich überarbeitet werden, dass Peter Zacchi den Auftrag wieder zurückzog. Später wurden weitere Einheiten gebaut, diese lagen teilweise jedoch lange auf, bevor sie von den Reedereien übernommen wurden. Nach dem Konkurs von North East Shipbuilders und der Übernahme durch Appledore Shipbuilders lieferten diese noch eine letzte Fähre. Die Bauserie lässt sich in die beiden Typen Mark III und Mark IV aufteilen, die sich in einigen baulichen Details unterscheiden und auch etwas abweichende Transportkapazitäten aufwiesen.Unter einem guten Stern stand die gesamte „ Flotte „ jedoch nicht wirklich .

Die Besonderheit der vollkommen symetrisch aufgebauten Doppelendfähren liegt im Konzept ohne Maschinenraum. Statt einer herkömmlichen Antriebsanlage sind auf jeder Seite des Schiffes fünf Cummins-Dieselgeneratoren in schallgedämpften Gehäusen an Deck aufgestellt. Sie liefern den Strom für vier Schottel-Ruderpropeller. Die Fahrzeuge können auf zwei durchlaufenden Decks transportiert werden. Das Hauptdeck ist über die beiden vorne und achtern angeordneten Bugrampen zu beladen, das darüberliegende Oberdeck ist durch zwei vorne und achtern jeweils seitlich angeordnete Seitenrampen erreichbar. Die Passagier- und Mannschaftsräume sowie das Ruderhaus liegen im mittig erhöht angeordneten Deckshaus unter dem sich die Durchfahrt des Oberdecks befindet.

 

Folgende Schiffe wurden NICHT gebaut :

 

Auf der Werft North East Shipbuilders Ltd Pallion Shipyard, Sunderland sollten folgende Fähren entstehen.
"SUPERFLEX OSCAR" (Baunummer 15)
"SUPERFLEX QUEBEC" (Baunummer 17)
"SUPERFLEX SIERRA" (Baunummer 19)
"SUPERFLEX UNIFORM" (Baunummer 21)

Auf der Werft North East Shipbuilders Ltd Southend Shipyard, Sunderland sollten folgende Schiffe gebaut werden.
"SUPERFLEX PAPA" (Baunummer 16)
"SUPERFLEX ROMEO" (Baunummer 18)
"SUPERFLEX TANGO" (Baunummer 20)
"SUPERFLEX VICTOR" (Baunummer 22)
"SUPERFLEX X-RAY" (Baunummer 24)

Alle Bauaufträge wurden bereits 1988 seitens des Auftraggebers storniert.

 


Die gebauten Fähren verteilten sich zunächst in den Europäischen Raum und vorwiegend in die Ostsee. Dort wurden diese,von unter anderem den Reedereien MERCANDIA, EASY LINE, HH FERRIES betrieben. Die Eignerverhältnisse waren durch diverse Charterer schwierig zu entschlüsseln . Die Routen waren genau so vielfältig, für die meisten der Fähren waren aber jedoch andere Ziele bestimmt . Unter anderem wurden sie über China nach Indonesien verkauft aber auch nach Mexico. Nur wenig blieb in der Ostsee zurück.

So wurde u.a. die SUPEFLEX DELTA abgewrackt und die SUPERFLEX WHISKEY nach Totalschaden durch Feuer aus den Registern gestrichen. Eine Verschrottung kann an dieser Stelle jedoch nicht bestätigt noch dementiert werden .

Eine Ausnahme bildet hier die ehemalige SUPERFLEX FOXTROT. Diese wurde 1994 von einer griechischen Reederei erworben, von Kopenhagen zunächst via Nord- Ostsee Kanal nach Piräus und später zur Kynossoura Werft geschleppt. Der Schiffsantrieb wurde durch zwei MAN-Motoren und zwei Schrauben ersetzt und Rumpf und Aufbauten zu einem herkömmlichen Fährschiff umgebaut. Als PANTOKRATOR der Feax Express Lines wird das Schiff auf der Route zwischen Igoumenitsa und Korfu betrieben und ist auch bis zum heutigen Tage noch im Dienst. Von Ihrer damaligen Herkunft ist jedoch nichts mehr zu finden , da sie sich äußerlich und innerlich komplett verändert hat bzw. verändert wurde. Über Sinn oder Unsinn sollte man an dieser Stelle lieber nicht nachdenken. Ob das Schiff weiterhin im griechischen Dienst bleibt , ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt offen , da sie an mehreren Stellen zum Verkauf angeboten wird.
In den hier dargestellten Chroniken mussten völlig neue Wege gegangen werden um einige Fehler der Vergangenheit auszubügeln . Erschwerend war , das in vielen anderen Foren immer und immer wieder die selben chronologischen Lebensläufe auftauchten . Es schien , als wurde von Anfang an immer und immer wieder kopiert , aber nie selbst geforscht . In den vergangenen Tagen und Wochen kamen denn gleich zwei Forianer auf die vollkommen Hirnrissige Idee, dieses Thea nochmal aufzugreifen und die alten Daten mal komplett auseinander zu reißen . Im Verlauf dieser Zeit kamen denn auch vollkommen andere Fakten ans Tageslicht und auch Löcher in den Chroniken konnten gestopft werden .

o wurde im Verlauf des ganzen Dramas klar das zum Beispiel die Linie :
HAINAN-HAIKOU so nicht stimmen konnte. Auf dem folgenden Bild erklärt sich auch das warum sehr schnell.

Bei HAIKOU handelt es sich um eine Hafenstadt , die sich auf der Insel HAINAN befindet 

Richtig wäre dann also die Verbindung : HAIKOU – HAI`AN – ähnlich im Ton , aber nicht das gleiche.

Die Konzentration auf die Chinesischen oder in anderen Fällen auf die Indonesischen Häfen auszuweiten ist, für diesen Raum aber eher nutzlos . In Haikou würden die auch die Schiffe übereinanderstapeln , wenn es gehen würde und auch in Indonesien liegt jede Menge Altmetall rum . Ausserdem werden die meisten Fähren dort unten nicht unbedingt geflegt.

Bei 15 Schiffen kann man nun aber auch nicht alles verlangen und so werden einige Fragen oder Daten offenbleiben , aber das ist nun mal das Leben , man kann nun mal nicht alles haben und schon gar nicht alles bekommen . Unerwartete Hilfe kam dann von Paul Nicholson aus Sunderland , von dem einige der Bilder sind . Andere Bilder stammen von den jeweilig unter den Bildern genannten Personen . Mit freundlicher Genehmigung . Einige Bilder ( SUPERFLEX WHISKY ) wurden mit Bildern der dortigen Presse aktualisiert . 

 

Das einzige was noch zu sagen bliebe, wir haben alle Schiffe gefunden und waren Verwundert - wohin es sie verschlagen hat.

 

NAtürlich sind einige hiervon noch im Dienst, aber ewig wird Ihre Zeit wohl auch nicht mehr Andauern . Nicht nur die Zeit hat die Schiffe Eingeholt - auch die Wirtschadtlichkeit und natürlich der Mensch. 

 

Superflex-Fähren haben jedoch im laufe Ihrer Zeit , so manch mehr Meile Abgefahren - als eine heutige Fähre.  Im Jahr 2015 konnte man Verfolgen wie die IONAS ( SUPERFLEX HOTEL ) Ihren Weg vom Mittelmeer ins Baltikum fuhr  - dort fuhr sie als Fähre bis 2017 und kehrte dann ins Mittelmeer zurück. Für so eine , eher kleine Fähre, eine Stolze Leistung . Zumal man für den Hiinweg um Skagen fuhr. Aber auch wenn wir nun im NAchheinein betrachtet - die Überführungen aus der Ostsee nach Mexiko, China oder Indonesien auf eigenem Kiel betrachtet - Hut ab.

 

So , nennen wir es mal , Unschön die Fähren gebaut worden sind - so haben sie doch Ihren Reiz für den einen oder anderen. Wirklich Verfolgt und Interessiert haben sich aber nur wenige, für diese Stiefkinder der Schifffahrt.

 

RAH/J.S.  März 2017
 

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© Rick A. Hellmann 2014 - 2019 / Letzte Bearbeitung 17.05.2019 siehe AKTUELLES